• Sascha @ YOLO andersWO

Angst in Ketten - Der gefährlichste Hike der Welt - Hua Shan, China

Als einer der gefährlichsten Hikes der Welt wird der Weg hoch zum 2100 Meter hohen Mount Hua Shan genannt. Der Berg ist einer der 5 heiligen Berge in China. Hier haben sich früher Einsiedlermönche zum Beten verzogen und nur die Mutigsten und Geistesstärksten schafften den gefährlichen Aufstieg und konnten sich angekommen absoluter einsiedelerischer Ruhe erfreuen. Heute ist man sich, wer ihn läuft, der Anerkennung der Chinesen in den dort einschlägigen Sozialen Netzwerken gewiss.


Also schaue ich mir Fotos an…..sie zeigen steile, schmale Treppen, senkrechte Berghänge und ungesicherte Abgründe. Als Highlight gibt es oben noch die Planks to the sky. Einen kleinen Weg über Holzplanken gerade einmal 30 cm breit entlang einer senkrecht nach unten abfallenden hunderte Meter tiefen Schlucht zu einem kleinen Kloster am Ende des Weges. Ich schlucke. «Will ich das machen?!?! Wozu? Lebensmüde?«. Ich weiß es nicht. Aber es zieht mich da hin.


Ich überlege, ob Ich den Trail machen soll und schließe meinen Internetbrowser mit den Fotos im Hostel in Xian. Ich lerne Fabian und Martin am Abend bei einem Bier kennen. Die Beiden sind Anfang 20, beste Freunde…in Köln geboren…wie immer… und bereisen China für ein paar Wochen genau entgegengesetzt meiner Route von Süden her. So kommen wir ins Gespräch und tauschen Erfahrungen und Hostelempfehlungen aus. Die beiden sind super drauf.


Etwas später erfahre ich, dass Martin erfolgreicher Instagrammer und Youtuber mit gut 170.000 Followern ist. (Wer interessiert ist: martininthemiddle). Er macht tolle Fotos und Videos….nur habe ich irgendwie das Gefühl, dass er im echten Leben – irgendwie anders aussieht und ganz anders rüberkommt als auf Instagramm. Wie ich finde viel sympathischer im echten Leben. Fabian meint später….«Naja….das is ja toll das man damit Geld verdient. Aber Instagram ist eben ne Scheinwelt.« Aber wenn man damit Geld verdienen kann und das machen kann was man will, is das ja auch nich schlecht, denke ich. So ganz is es nicht….meint Martin später: «Noch muss ich eben viele Dinge machen, die mir nicht zusagen, aber mein Ziel ist es bald nur noch das zu machen was mir Spaß macht« Ich glaube das schafft er auch. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei. Die Fotos und Videos sind echt toll!


Das das mit dem Bloggen und Instagrammen Arbeit ist merken wir auch am Abend, als wir noch ein wenig die Bars Xians unsicher machen wollen. Martin muss passen und zieht sich zum Arbeiten zurück. Fabian und ich suchen die Barmeile Xians auf, bei der wir von Angeboten überschwemmt werden. «Come in here! You will get disount….just for you« brüllt es von den felißigen Einheizern vor den Bars, die versuchen Gäste in die zahlreichen Kneipen der Amüsiermeile zu locken. Wir haben uns aber bereits für eine gemütliche Bar am Beginn der Straße entschieden.


Das Bier fließt. Fabian ist für sein Alter, schon viel gereist und macht einen echt passablen Eindruck und der Abend wird noch lustiger als Fabian mit der kleinen chinesischen Männerrunde am Nachbartisch ins Gespräch kommt. Fabian zeigt Ihnen sein Lieblingskartenspiel, dass auch mir neu ist, als plötzlich einer der Chinesischen Kollegen schlapp macht und sich erstmal ganz entspannt unter den Tisch der Kneipe erbricht.

Unaufgeregt nehmen es die Kollegen und auch die Betreiber der Kneipe hin. Kein Aufschrei, kein Gemecker. Kommt schon mal vor. Seine Freunde stützen ihn und die Bedienung bringt etwas Wasser, was dann auch direkt- einmal kurz im Magen des chinesischen Kollegen durchgespült- wieder unterm Tisch landet. Wenn die Chinesen trinken, dann richtig. Das habe ich auch schon in anderen Bars und Kneipen gesehen. Voller Elan wird meist nicht ein Bier nach dem anderen bestellt, sondern es werden gleich 10 pro Nase zum Beginn des Abends bestellt, um gleich klar zu machen, wo die Reise hingeht.


Unser Abend neigt sich auch dem Ende, ich wollte ja morgen zum Mount Hua Shan, stelle ich gegen ein Uhr leeeeicht angetrunken fest. Also beschließen wir zurück ins Hostel zu gehen. Aber daraus wird nix. Denn die Chinesen sind vor allem eines wenn sie betrunken sind. Verdammt herzlich und gastfreundlich. So kommen wir nicht darum herum, als wir im Vorbeigehen einer Runde chinesischer Männer auf Ihren zu klein geratenen Plastikstühlen versammelt um Bierflaschen, Reiswein und verschiedene Köstlichkeiten begegnen, dass wir zum Bleiben eingeladen werden.


Einer der Kompanen verspeist mit außergewöhnlicher Technik die kleinen Krabben, die in der Mitte des Tisches für alle zugänglich aufgestellt sind. Erstaunt über die Technik, zeigt uns der Chinese wie man denn nun an das köstliche Innenleben kommt. Auf China Street Style versteht sich. Hier geknackt, da gebogen und dann ausgeschlürft. «Ganz einfach« zeigt uns der Kompane, gewohnt ohne T-Shirt aber mit einem breiten Lächeln, gestikulierend. Zwei Reiswein später klappt es dann bei uns auch ganz gut, sodass wir mit neu erlernten Fähigkeiten und Mächtig einen im Tee -irgendwann – ins Hostel zurückkehren.





Voller Elan schnalle ich – wie geplant – am nächsten Morgen um 6 Uhr meinen Rucksack auf um zum Berg Hua Shan und den Hike aufzubrechen……und erreiche den Gipfel in Rekordzeit ohne Probleme.


Das glaubt Ihr ja wohl nich wirklich???!?!!!?


GEGEN 12…mache ich erst ein…und dann gegen 12:30 das andere Auge auf. Kopfschmerz. Gliederschmerz. Flau im Magen. Gefährlichster Hike der Welt? Ich? Heute? ….Eher nich. Heute ist Katertag angesagt und ein wenig die Stadt genießen.

Das kommt mir wohl gelegen. Ich zögere schon seit zwei Tagen zum Hua Shan zu fahren und bin irgendwie froh, dass ich noch nicht auf den Berg muss. Die Bilder und Stories flößen mir durchaus Respekt ein. Man kann mittlerweile auch mit einer 25minütigen Seilbahn hochfahren. Wär das nich was?


Am nächsten Tag …ausgekatert…beschließe ich hinzufahren. Ich überlege mir dort was ich mache. «Schau es dir doch erstmal an« denke ich. «Seilbahn oder unten bleiben kannst ja dann auch noch«.


Angekommen am Nordeingang des Hua Shan – dort beginnt der Aufstieg zu Fuß – sehe ich keine Menschenseele. Ein großes Schild, ein Kloster und ein paar Verkäufer bei denen ich mich mit proviant eindecke.


Der Anblick der Berge lässt mich kurz inne halten. «Wie auf den Fotos«, denke ich. Steil, steiler, senkrecht…aber wunderschön, so baut sich das Massiv vor mir auf. Graue Steinspitzen, die in den Wolken kaum zu erkennen sind, bedeckt von grünen Wäldern und tiefen keilförmigen Schluchten dazwischen.





«Da soll ich rauf?« frage ich mich. Der Weg umfasst 1600 Höhenmeter von hier bis zum höchsten Gipfel. Der gefährlichste Hike der Welt eben. Ich erinnere mich, wie ich Klaas hier mit geschlossenen Augen und angstverzerrtem Gesicht an der Wand des Hua Shan beim Duell um die Welt im Fernsehen gesehen habe.




«Der hatte aber n Fernsehteam dabei und ich bin allein.«, denke ich und sehe die Ketten am Rande des Weges, an denen sich Klaas schweißgetränkt den Berg hochgezogen hat. Der Respekt wird zur Angst. In dem Moment beginnt es zu regnen. Jetz hab ich Angst.

Aber der Anblick der Ketten bringt mich auf einen Satz den ich vor einiger Zeit gelesen hatte:


«Ängste werden zu Ketten, die unsere Grenzen sind und Zweifel sind die Zäune, die das Überwinden schwerer machen«

Zu gern bleibt man in seiner Komfortzone. Dort wo es ungefährlich ist….. In der Touristenbusblase (Blog Mauernacht) ohne das echte China zu erleben, im alten Job, mit der Angst nix Besseres zu finden (Blog Warum Weltreise), beim Partner, beim dem man sich nicht gut fühlt, (Blog Der Fluch des Schafskopfs) weil man Angst hat allein zu sein.


Bequem eben. Man muss zwar manchmal Kompromisse eingehen. Ja, sicher. Die Frage ist ob die Kompromisse faul, sind und einem langfristig schaden.


Ich denke zurück an die Ängste aus meiner Vergangenheit. Der erste Klassenvortrag, schweißgebadet mit rotem Kopf und zittriger Stimme. Das erste Mal im Vorstandsmeeting, der einen dann noch nach der Meinung fragt: «Äääähhhhhh…….«. Meine ersten Backpackingreise, bei der ich vor Angst möglichen Krankheiten im Grunde die Apotheke leergekauft habe und vor der Weltreise allein zu sein oder nach zwei Wochen umzukehren.


Und was ist daraus geworden….Ich halte Messevorträge vor hunderten Leuten…. Leite souverän durch das Vorstandsmeeting…probiere vergorene Stutenmilch in der Mongolei und bin sicher nich allein auf Weltreise. Und ich bin immer gewachsen.


(Übrigens als Tipp für Reiseapotheken bei Langzeitreisen….Was man bekommt ist im Normalfall ne Erkältung von den viel zu kalten Klimaanlagen in den Bussen und wenn man pech hat mal n bisschen Durchfall….also lieber Halstabletten, Aspririnkomplex und Immodium mitnehmen um mal ne Zug/Busfahrt aufgeputscht überbrücken zu können)


«Die einzige Begrenzung, das Morgen zu verwirklichen, werden unsere Zweifel von heute sein« Franklin D. Roosevelt.

Und ich will weiter wachsen auf dieser Reise. Dafür bin ich hier. Meine Grenzen erweitern. Ein Freund meinte vor der Reise bei einem Kölsch, dass er eine Freundin hätte, die vor ein paar Jahren auch eine Weltreise gemacht hat, um herauszufinden was sie will und zu wachsen und dann lange nach Australien sei.


Er erzählt mir, dass sie dann ein wenig enttäuscht zurück kam und genauso schlau wie vorher. «Echt jetz?«, denke ich. Das hat mich vor der Reise echt zum Grübeln gebracht. «Nicht zu wachsen? Das wäre blöd!«


Und dann wird mir klar….am Fuße des Hua Shan….dass das Wachsen nun mal nicht mit einer Erwartungshaltung an die Außenwelt kommt……und dann kommt schon die allumfassende Antwort und Lösung für das Leben…nur weil ich in Australien bin. Wenn ich mich nicht aus meiner Komfortzone begebe und wirklich außerhalb der mir bekannten und beleuchteten Pfade stehe, kann ich meine Grenzen nicht erweitern. Wie auch? Wenn ich in Australien wäre und dort nur in normale Restaurants gehe und mal in Sydney Kängurufleisch esse dann ist die Komfortzone wohl nur gering angekratzt. Wobei jeder kleine Schritt ein Schritt is. Ich bin aber schon weiter. Ich will ein paar Meilen zurücklegen auf meinem Weg – kein Tippeln.


Was sind nun meine Grenzen? Genau die Dinge vor denen ich Angst habe. Im Grunde ist es doch eine ganze einfache mathematische Gleichung. Wenn ich wachsen, will dann muss ich meine Grenzen ausdehnen…also Ängste gleich Grenzen überwinden. Wenn ich also die Dinge angehe, vor denen ich am meisten Angst habe, dann kann ich wachsen und meinen Horizont erweitern. Und wenn der Horizont weiter ist, dann sind auch plötzlich mehr Lösungsmöglichkeiten da. Und dann kommen die Antworten….. Ganz automatisch.


Nur eben kommt erst die innere Erkenntnis und der Mut hinter das Licht der Taschenlampe auf dem bekannten Weg zu treten und zu schauen, was da im Dunkeln liegt.


Meine aktuelle Grenze liegt vor diesem Trail. Im Kopf. Also fasse ich an die Kette am Wegesrand und ziehe mal wieder los. Grenzen erweitern.


Der Weg beginnt langsam und stetig bergauf. Nach einer Weile beginnen die Treppen steiler zu werden und erste Abgründe tauchen neben den Pfaden auf. Die Landschaft und der Blick ins Tal wird schnell atemberaubend. In der Ferne ist das Tal zu sehen. Weit weg und ziemlich tief. Allein der Anblick hat sich schon gelohnt.





Dann werden die Wege enger und steiler….Treppen beginnen, die nur mit den eisernen Ketten am Wegesrand gesichert sind. Die Höhenmeter legt man auf tausenden schmalen in den Fels gehauenen Steintreppen zurück und zwar stetig. Ohne Pause. Treppen. 1600 Höhenmeter.





Die Wege werden stetig steiler, die Treppen schmaler und glitschiger vom Regen. Gefährlichster Trail der Welt? Ich weiß nicht…..Zwar rutsche ich doch das ein oder andere mal auf den glitschigen schmalen Treppen aber so viel könnte auch nicht passieren, wenn man mit gesundem Menschenverstand und Schuhen an die Sache geht.

Aufregend ist er schon der Trail und die Landschaft atemberaubend und den kleinen Kick geben schmale Gasen die zwischen zwei riesige Felswände gehauen sind oder auch mal die ein oder andere 90 Grad Wand die zu überwinden ist.





Aaaaaaaber auch da würde man nicht wirklich tief fallen. Diese Abschnitte sind maximal 10 Meter hoch. Der gefährlichste Trail der Welt ist es sicher nicht. Auch bei Regen nicht.

Gefährlich machen ihn eher wohl die anderen Chinesen am Berg, die sich in gewohnt drängelnder und rücksichtsfreier Manier ihren Weg bahnen oder vor allem an den blödesten Stellen eine Pause einlegen und sich auch dann keinen Millimeter bewegen. Ich mag sie sonst echt die Chinesen…hier leider nicht! So stehst du dann an der Steiltreppe und willst nur noch weiter bergauf…alles hinter die lassen….aber ein schnaufender chinesischer Student in Turnschuhen kann nich mehr und wartet….und schnauft…und wartet …und schnauft…..ich muss pausieren, ob ich will oder nicht. Und erst in so ner Pause kommt man ja dazu sich erstmal richtig umzugucken….10 Zentimeter neben dir geht’s links hunderte Meter gradlinig nach unten und nur die Kette dazwischen. Das ist das eigentliche spannende am Trail. Die Angst im Kopf zu überwinden. Passieren kann gar nicht so viel.





Den Titel anstrengendster Trail der Welt würde ich schon eher unterschreiben. Viele Junge und fitte Wanderer kommen mir entgegen am Stock humpelnd… man sieht ihnen die Schmerzen in den Beinen an.





Schon nach den ersten anstiegen kann ich mein T-Shirt auswringen und im Zweifel meine Wasserflaschen wieder auffüllen. Ich habe zum Glück genung dabei, was ich auch brauche.






Der Trail verlangt körperlich doch Einiges ab. «Mit 70 kann man das sicher nicht mehr gemacht«, denke ich und freue mich, dass ich meine Weltreise nicht auf meinen Ruhestand verschoben habe, wie so gern tituliert wird. Da kommt mir einer der Einheimischen Träger entgegen. Ungefähr 70. Links und rechts mit Körben auf den typischen Holzgestängen Wasser und trägt sie den Berg entlang. Okay….«ICH würde es mit 70 wohl nich mehr schaffen.« Die Beine brennen langsam, doch das Ende des Trails hält noch ein paar Überraschungen bereit. Die Treppen, die einem nochmal richtig Überwindung abverlangen.


Rechts sieht man den Boden neben den Steilwänden nicht…links sieht man ihn nicht. Dazwischen eine schmaler Grad mit einer Treppe die steil mit gut 60 Grad bergauf geht ….und zwar eine Weile.





«Will ich jetz weiter?« «Ja ich will!«. Grenzen erweitern. Die sind nur im Kopf. Und dann wieder Treppen und Ketten und «aaaaaaarrrrggggg!!!« bummelnde Chinesen an denen man sich irgendwie vorbeiquetscht und dann noch den Rucksack in die Rippen bekommt.


Aber oben. Oben. Da wartet wieder eine Grenze. Die schwierigste weil man den Trail eigentlich schon hinter sich hat. Die Planks in the sky. Das Highlight des Trails. Nur auf genagelten Brettern kann man sich entlang einer 90 Grad Steilwand mit hundert Meter Nichts unter einem einen schmalen Pfad zu einem kleinen Kloster entlang hangeln. Dort sogar mal mit Klettergeschirr. Den halben Weg nach oben habe ich schon überlegt, ob ich das mache. Eigentlich bin ich ja jetzt nich so Hunderprozent schwindelfrei. Hohe Türme sind nich so meins, obwohl ich sie auch immer wieder besteige. Ich erinnere mich an die Skybridge zwischen den zwei Petronas Towers in Kuala Lumpur, die ich vor 3 Jahren festgeklammert am Geländer und mit leichtem Angstschweiß durchschritten habe. Aber ich habs gemacht. Und auch jetzt werde ich es tun. Auf die Planks to the sky. YOLO heißt mein Blog. Und genau solche einmaligen Erlebnisse gehören dazu, sage ich mir. Das wird ne echte Grenzerfahrung! Und ich suche den schnellsten Weg zum Südgipfel, wo sich die Planks befinden. Mit vollem Elan, schnellem Schritt und Energie mich selbst mal zu übertreffen und eine Meile an Erfahrung zu gehen….uuuuuuuuuuund keiner lässt mich rein. Die Planks sind geschlossen, sagt mir der Wächter vor dem verschlossenen Tor am Südgipfel per Übersetzungsapp als ich ihn frage. NEEEEEIIIIIIINNNNNN!!!!! Echt jetz?!?! «Ich frage, ob sie denn wegen dem Regen geschlossen sind und ich morgen drauf kann« (Man kann nämlich auch oben übernachten). Er antwortet, dass die Planks bis Dezember wegen Reparaturarbeiten gesperrt sind.





«So n Mist! Wann werde ich das nochmal machen? Nochmal den Mut aufbringen, hier hoch?« Wohl nicht allzu bald.





Ich trete etwas bedröppelt den Rückweg an nachdem ich mir noch die anderen Gipfel angeschaut habe. Ich fasse es nicht. So nah dran. Und dann wird mir klar: «Das Schwierige an dem Trail und den Planks war gar nicht, dass du es machst - also schon- aber entscheidend war, dass du die Grenzen im Kopf mal wieder ein ganzes Stück nach außen geschoben hast. Und bereit warst den Trail und die Planks zu machen.« Der Ausschnitt des Taschenlampenlichts ist jetz wieder ein ganzes Stück Größer und das ist wohl auch das Gefährlichst am Trail. Die Überwindung vorab. So einfach kann man darüber reden, wenn, ja wenn man es hinter sich hat. Klang vorher ganz anders. Is ja auch n spiritueller Berg.


Da passt mein Lieblingszitat:

«Wer tut was er immer getan hat, bekommt das, was er immer bekommen hat« Tony Robbins.







In diesem Sinn….Der nächste Trail kommt ganz sicher. Ich weiß es ja schon und freu mich auf die nächste Grenze……Next Station….Everest Base Camp.


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